Achtung Wild!
Der Winter geht nun langsam wieder los. Zusammen mit den insgesamt ungemütlicher werdenden Witterungsverhältnissen steigt damit auch das Risiko für Wildunfälle 
. Kein Wunder, denn was uns Menschen schon zuverlässig zwei Mal im Jahr ins Grübeln bringt (Uhr vorstellen?
zurückdrehen?) sorgt auch in der Tierwelt für Verwirrung. Schließlich sind Fahrzeuge nun zu veränderter Tageszeit und bei veränderten Lichtverhältnissen unterwegs. Als Reparaturspezialisten wissen wir, welche Schäden durch Wildunfälle entstehen können. Zum Schutz von Mensch, Tier und Fahrzeug möchten wir euch daher mit ein paar Tipps versorgen, um die Begegnung mit Keiler & Co. möglichst zu vermeiden.




Seht ihr Wild auf der Straße, Fernlicht aus! Sonst bleibt das Tier im Lichtkegel stehen. Dann kontrolliert bremsen und hupen, damit die Tiere einen Fluchtweg finden können.

Das irritiert das Wild und kann dazu führen, dass es mitten auf der Fahrbahn stehen bleibt.

Bitte behaltet beim Bremsen wegen eines Wildwechsels unbedingt auch den rückwärtigen Verkehr im Auge.

Achtet beim Fahren besonders auf die Fahrbahnränder. Auch Tiere, die scheinbar unbeeindruckt am Rand stehen, könnten jederzeit auf die Fahrbahn springen.

Wo ihr ein Reh seht, gibt es meistens noch mehr, rechnet also mit Nachzüglern.

Bei Fahrten durch wildreiche Gebiete solltet ihr Faktoren wie Jahres- und Tageszeit, Fahrbahn und Sichtverhältnisse von vornherein bei eurer Fahrweise berücksichtigen. Dazu gehört auch ausreichender Abstand zum Vordermann, falls dieser wegen Wild stark bremsen muss.

Ist ein Zusammenstoß unvermeidbar, versuchet die Spur zu halten. Das plötzliche Herumreißen des Lenkrades kann zu schwereren Unfällen führen als der Zusammenprall mit dem Tier.
Also: Fahrt vorsichtig und passt gut auf euch und eure Beifahrer auf! 

Übrigens: Im Herbst wird die Uhr zurückgedreht, das heißt, am Sonntagmorgen wandert der Uhrzeiger von 3 Uhr auf 2 Uhr zurück.

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